Wilder Kaiser

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Lebensqualität am Wilden Kaiser

Welcher Tourismus nützt allen?

Der Tourismusverband Wilder Kaiser und die vier Gemeinden Going, Ellmau, Scheffau und Söll verfolgten gemeinsam vom Mai 2017 bis Juli 2018 das Projekt "Lebensqualität am Wilden Kaiser". Dabei stellten sie sich und ihren Bürgern folgende Kernfrage:

Wie gestalten wir gemeinsam unseren Tourismus für eine höhere Lebensqualität aller?

Es gab mehrere Auslöser für das Projekt:

  • Große Nächtigungszuwächse im Sommer führten zu mehr (gefühltem) Druck und Belastung
  • Fehlende Strategie für den Umgang mit Widmungsanfragen externer Hotelbetreiber
  • Fehlende Alternative zur aktuellen Wachstumsstrategie (begrenzte Ressourcen Grund & Boden sowie Arbeitskräfte)
  • Definition touristischen Erfolgs einer Region jenseits von Übernachtungen und Umsatz
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Touristiker, Gemeindevertreter und viele „ganz normale Bürger“ diskutierten im Prozess darüber, wie Tourismus ihre persönliche Lebensqualität positiv wie negativ beeinflusst. In drei Dialoggruppen und einem offenen Diskussionsforum konnte Verständnis für die Sicht der/s jeweils anderen aufund Informationsdefizite abgebaut werden. Der Tourismus per se wurde dabei nie in Frage gestellt, über seine Ausgestaltung jedoch leidenschaftlich diskutiert.

In fünf konstruktiven Workshops, geleitet von Kristina Sommerauer und Hans Madreiter, und einem offenen Diskussionsforum, wurden vier Kernthemen und vier Kernprojekte erarbeitet. Im Metaprozess kristallisierten sich noch vier neue Destinationsziele und -erkenntnisse heraus.

Vier Kernthemen

Thema Inhalt
Nachhaltiger Qualitätstourismus durch Stärkung regionaler Kooperationen Das Zusammenspiel von Landwirtschaft und Tourismus steht hier im Vordergrund.
Sensibilisierung für eine intakte Umwelt und schonender Umgang mit unseren Ressourcen Ein Bewusstsein für den Wert der Natur und die Knappheit wertvoller Ressourcen soll vermittelt werden.
Der Jugend Perspektiven in der Heimat geben und leistbares Wohnen ermöglichen Die nächste Generation soll bei der Existenzgründung vor Ort unterstützt werden.
Stellenwert und Rahmenbedingungen touristischer Arbeitsplätze verbessern Die Attraktivierung touristischer Arbeitsplätze für Einheimische und Saisonmitarbeiter steht im Focus.
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Qualifizierungsoffensive Tourismus 2017-19

Vier Projekte

Projekt "Tiroler Almrind" (Gabriel Eder, TVB Wilder Kaiser-Söll)

Ziel ist, mehr heimisches Qualitätsrindfleisch in der heimischen Gastronomie. Ein Qualitätscoach unterstützt Bauern bei der Umstellung von Milch- auf Fleischwirtschaft. Ein Regionalitätscoach berät Gastronomen beim Einkauf, Menüplan und der
Zubereitung. Geschichten und Bilder der Herkunftsalmen machen das Kulinarische Erlebnis für den Gast wertvoll.

Projekt "Umweltschule/Naturparkhaus" (Wolfgang Knabl, Vizebgm. Söll)

Die Umweltschule/ Naturhaus ist die kleine Schwester des Nationalparkzentrums. Derzeit werden mögliche Standorte geprüft und der inhaltliche Fokus diskutiert. Parallel läuft das kleinere Projekt „Bewusstseinsbildung für Hundebesitzer“.

Jährlicher Informationstag für junge Wohnungssuchende (Christian Tschugg, Bgm. Scheffau)

An einem jährlichen Informationstag aller vier Gemeinden erfahren junge Wohnungssuchende und potentielle Häuslbauer mehr über ihre Möglichkeiten, sich am Wilden Kaiser niederzulassen. Auch wird geprüft, wie gegen illegale Zweitwohnsitze besser
vorgegangen werden kann.

Projekt "Personal Regional" (Lukas Krösslhuber, GF TVB Wilder Kaiser)

Ziel ist, den Einheimischen attraktive Arbeitsplätze vor Ort zu bieten und den touristischen Betrieben die Mitarbeiterfindung und –bindung zu erleichtern. Marktforschung, regionale Bonusprogramme und neue Arbeitsmodelle stehen hier im Fokus.

Bilder zum Jugenddialog am 9. Mai 2018

Bürgermeister, Touristiker und Bildungsverantwortliche diskutierten am 9. Mai 2018 mit jungen Erwachsenen zwischen 16 und 30 Jahren die Fragen "Was bedeutet für euch Lebensqualität und Tourismus?" und "Wo seht ihr euch in unserer Gesellschaft?".

Vier Ziele

Einheimische für die Branche Tourismus begeistern

Tourismusgesinnung und –verständnis steigen, je mehr Bürger als Unternehmer, Privatvermieter oder Mitarbeiter direkt an der touristischen Wertschöpfung partizipieren. Weniger Unterkünfte für Saisonarbeiter und weniger Auspendlerverkehr sind die Folge. Arbeitgeber und Gäste freuen sich gleicher maßen über loyale einheimische Mitarbeiter.

Eine bessere Auslastung in der Nebensaison, aber keine neuen Kapazitäten

Das Nebensaison-Angebot für Einheimische wird besser („geöffnetes Dorfgasthaus“), ohne dass der Druck in der Hochsaison zunimmt. Es entstehen Ganzjahresarbeitsplätze und die Auslastungsspitzen der (Freizeit)infrastruktur werden abgeflacht.

Vermeidung bzw. Verlagerung von (touristischem) Individualverkehr

Weniger Verkehr bedeutet weniger Lärm, Abgase, Stau oder Parkplatzsuche. Außerdem werden die Ortskerne für Gäste und Bürger, für Fußgänger und Radfahrer attraktiver und das „Naturerlebnis Wilder Kaiser“ dadurch authentischer.

Den Mehrwert pro Gast erhöhen

Ausgabefreudige Gäste ermöglichen steigenden Wohlstand ohne quantitatives Wachstum. Der ideale Gast bereichert uns aber auch sozial (indem er z.B. dankbar und höflich ist), ökologisch (er ist rücksichtsvoll und forciert Nachhaltigkeit) und kulturell (er ist inspirierend und interessant).

Vier Erkenntnisse

Entwicklung entlang knapper Ressourcen

Die knappen Ressourcen (Personal, Grund & Boden) erschweren quantitatives Wachstum und forcieren eine nachhaltige Entwicklung. Zusätzliche Arbeitsplätze sind kein Argument mehr für Wachstum.

Produktqualität vor Dienstleistung

Wertschöpfungssteigerung ist vor allem durch mehr Produktqualität ohne viel zusätzliche Dienstleistung möglich, da gutes Personal fehlt oder sehr teuer ist.

Mit Gleichgewicht zur Lebensqualität

Ökonomischen, ökologischen und sozialen Faktoren sind für die Gemeinschaft ins Gleichgewicht zu bringen. Erfolgsmaßstab ist die Lebensqualität, nicht (nur) die Ökonomie.

Next Generation

Die nächste Bürger- und Unternehmergeneration hat weniger ökonomische und mehr persönliche Ziele (Sinn-Arbeit, Work-Life-Balance). Dies gilt es für die Destinationsentwicklung zu nützen.

Bilder zum Diskussionsforum vom 23. Jänner 2018

Beim letzten öffentlichen Diskussionsforum in Ellmau wurden der Bevölkerung die konkreten Projekte und Maßnahmen vorgestellt.

Das Projekt "Lebensqualität am Wilden Kaiser" in der Presse

Wie kann man sich in das Projekt einbringen?

Alle Bürger/innen, Arbeitnehmer, Zweitwohnbesitzer aus Ellmau, Going, Scheffau und Söll sind eingeladen, an dem Projekt mitzuwirken und so ihre persönliche Zukunft mitzugestalten.

Gerne nehmen wir Sie unverbindlich in unseren Verteiler „Lebensqualität“ auf.

Ansprechpartner
Christine Mitterer
T: +43 (0) 50509 163
M: c.mitterer@wilderkaiser.info

Wie geht’s weiter?

Steuerungsgruppe und Dialogabende

Die Steuerungsgruppe wurde um die operative Ebene (Amtsleiter, örtliche Tourismusmanager) erweitert und trifft sich einmal jährlich, um den Fortschritt des Projektes und der Einzelprojekte zu evaluieren und ggf. neue Aspekte der Lebensqualität zu besprechen. Zweimal jährlich finden Dialogabende zu ausgewählten Themen (Jugend, Brauchtum, Freizeitinfrastruktur) statt, um den Dialog mit Nicht-Touristikern aufrecht zu erhalten.

Tourismusverband und Gemeinden

Der Tourismusverband Wilder Kaiser überarbeitet derzeit mit externer Hilfe seine Organisationsstruktur sowie die personellen und finanziellen Ressourcen, um auch abseits von Sonderprojekten effizient an den neuen Zielen arbeiten zu können. Spätestens bis Anfang 2020 soll der Reorganisationsprozess abgeschlossen sein, um die bis 2024 quantifizierten Ziele auch zu erreichen. Parallel dazu tragen die Funktionäre und Tourismusmanager des Verbandes die Lebensqualuitäts-Erkenntnisse in die Entscheidungsstrukturen der heimischen Unternehmen und Gemeinden.

Projekte

An den vier Projekten wird unter Leitung der zuständigen Personen fleißig weitergearbeitet. Am schnellsten geht es bei den Projekten „Bewusstseinsbildung für Hundebesitzer“ und „Personal Regional“ voran. Hinzugekommen ist auch das Projekt „Lenkungs- und Bewusstseinsmaßnahmen für Radfahrer“.

Projektvorstellung | Lebensqualität am Wilden Kaiser

Bürger, Betriebe und die Infrastruktur sind aufgerufen für ihre Heimat mitzuarbeiten und in Dialog zu treten. Bis Sommer 2018 widmen sich die Gemeinden Going, Ellmau, Scheffau und Söll dem Prozess „Lebensqualität am Wilden Kaiser“ mit dem Ziel die Lebensqualität für jeden einzelnen Bürger zu verbessern.

Löwenzahn und Schneesturm

Löwenzahn und Schneesturm
Löwenzahn und Schneesturm

Erzählt von ihren Eindrücken aus der RegionTeresa Kohl

Löwenzahn und Schneesturm

Was ist Heimat für dich? Hast du dich das schon einmal gefragt? Für mich ist das ein Gefühl vermischt mit Erinnerungen, wenn das Gras, auf dem ich barfuss gehe, meine Zehen kitzelt, die Haut gebräunt von der Sommersonne, nach brauner Erde duftend und ich das Rauschen der Blätter unbewusst vernehme – wenn im Winter auf der Piste der Schnee auf dem glühenden Gesicht schmilzt und ganz alleine im Wald, bahnbrechende Naturkraft und …. Stille.

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