© Carmen Huter
Wilder Kaiser im Bild

Fünf Orte für dein perfektes Urlaubsfoto

von Theresa Aigner Erstellt am 09. August 2022

für Genießer*innen für Outdoor-Begeisterte für Naturfreund*innen für kleine & große Entdecker*innen

Im Grunde ist ja jedes Motiv rund um den Wilden Kaiser ein Foto wert. Ein paar Plätze eignen sich aber dennoch ganz besonders, um atemberaubende Aussichten zu genießen und magische Stimmungen am Foto einzufangen.

Sei es der Sonnenauf- oder untergang, das Wolkenmeer am Morgen nach einer feuchten Nacht oder ein Gewässer, in dem sich der Wilde Kaiser spiegelt - manche Orte sind einfach immer fotogen. Daher wollen wir euch in diesem Blogbeitrag einige von ihnen verraten. Wer noch mehr darüber erfahren will, wie man Motive perfekt in Szene setzt und sich gleichzeitig respektvoll gegenüber Umwelt und Tieren verhält (Stichwort: Naturschutzgebiet Kaisergebirge), dem/der sei zur Teilnahme an der Wilder Kaiser Foto-Tour, die im Winter angeboten wird, geraten.

Für alle, die nicht bis zur geführten Tour im Winter warten wollen, haben wir hier auch schon ein paar Tipps dazu, wie man sich rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst durch die Natur bewegt:

Wichtige Infos zum Naturschutz

  • Abfälle vermeiden bzw. wieder mit ins Tal nehmen
  • Lärm vermeiden
  • Auf den Wegen bleiben
  • Distanz zu Tieren halten
  • Pflanzen schonen
  • Schutz- und Schongebiete respektieren
  • Auf den vorgesehenen Parkplätzen parken (noch besser: KaiserJet, Wanderbus, Ruftaxi oder (E)-Bike nehmen!)
  • Wiesen nicht betreten

Du willst noch mehr zum Thema Naturschutz am Wilden Kaiser? Von seltenen Pflanzen und Tieren bis hin zu Verrottungszeiten von Abfällen, die man immer leider wieder in der Natur- auch am Wilden Kaiser - findet: Hier gibt's alle Infos!

Nummer 1: Der Astbergsee in Going

© Peter von Felbert

"Der Spiegel des Kaisers", wie der Astbergsee überhalb von Going auch oft genannt wird, ist eines der beliebtesten und bekanntesten Fotomotive der Region Wilder Kaiser. Erreichbar ist der Speichersee entweder mit der Bergbahn in Going oder auch über einfache Wege zu Fuß. Dass der See insbesondere bei Sonnenauf- und untergang einen Besuch wert ist, muss man wohl nicht extra dazu sagen. Für den Weg hinauf bzw. hinunter sollte dann aber die Stirnlampe nicht vergessen werden. Wie kommt man nun also zum Astbergsee? Hier findest du die Tourenbeschreibung.

Nummer 2: Die Steiner Hochalm in Scheffau

© Chris Thomas

Darüber, was das Highlight auf der Steiner Hochalm in Scheffau ist, lässt sich streiten. So manche*r würde behaupten, der Harfe spielende Hüttenwirt Peter und seine singende Frau Maria - wer sich mehr für die Aussicht als für die musikalische Untermalung interessiert, wird sagen: Die Lage der Alm mit Blick auf den wunderschönen Hintersteinersee weiter unten. So oder so ist die Steiner Hochalm immer einen Besuch wert. Wie man dorthin gelangt? Direkt von Scheffau aus zu Fuß durch die Rehbachklamm bis zur Hinterschießlingalm - bei der man sich auf jeden Fall eine Stärkung gönnen sollte! Danach geht's nicht gleich zurück nach Scheffau, sondern noch ein Stück hinauf und nach ca. 45 Minuten ist die Steiner Hochalm erreicht.

Nach dem wohlverdienten kühlen Getränk (wichtige Info: Hier gibt es kein Essen, daher unser Tipp sich schon bei der Hinterschießling Alm, wo Schinken und Wurst von den eigenen Angus Rinden angeboten wird, zu stärken!) gehts dann entweder den gleichen Weg zurück oder mit einem Abstecher zum Hintersteinersee zurück nach Scheffau. Wer sich ein paar Höhenmeter bergab ersparen will, kann vom See auch mit dem Seebus zurück ins Dorf hinunterfahren.

Nummer 3: Brandstadl in Scheffau

© Manuel Biachlucha

Egal ob mit dem Mountainbike, zu Fuß oder doch mit der Bergbahn: Der Brandstadl Gipfel in Scheffau ist für alle geeignet. Nur weniger Meter von der Bergstation der Scheffauer Gondel entfernt steht das Gipfelkreuz, bei dem man vor allem bei Sonnenuntergang einen hervorragenden Ausblick und vor allem atemberaubende Farben genießen und fotografisch festhalten kann. Wer zu Fuß hinauf geht, nimmt am besten diesen Weg, wer lieber mit dem Rad fährt, findet hier die Tourenbeschreibung für die aussichtsreiche Brandstadlrunde.

Nummer 4: Pölven - Söller Kreuz

© Carmen Huter

Der Pölven ist der heimliche Star der Region. Klar, ein Großteil der Aufmerksamkeit in Sachen "Berg" geht natürlich an den Wilden Kaiser - immerhin ist er der Namensgeber der Gegend und mit seinen 40 Gipfeln wahrlich sehr interessant für Bergsteiger*innen und Kletter-Fans. Aber auch der Pölven hat allerhand zu bieten: Zum Beispiel 4 Gipfelkreuze! Für die schönsten Sonnenaufgangs-Fotos empfehlen wir euch das Söller Kreuz, das - oh Wunder - am besten von Söll, genauer vom Franzlhof, zu erreichen ist. Hier geht's zur Tourenbeschreibung.

Wer noch mehr Zeit und Kraft hat, kann sich - wenn die Sonne einmal aufgegangen ist - auch noch am Weg zu zum "Schwoicher Kreuz" machen. Hier bietet sich eine fantastische Aussicht das Kaisergebirge und auch zum Hintersteinersee.

Aber Achtung: Auch wenn der Pölven in Größe und Gestalt nicht so respekteinflößend wirkt wie der Wilde Kaiser - auch hier befinden wir uns im alpinen Gelände. So gibt es am Gipfelplateau des Pölvens zahlreiche (auch sagenumwobene) Spalten bzw. Dolinen. Also stets am Weg bleiben! Das danken euch auch Pflanzen und Tiere, wie ihr unseren Naturschutz-Tipps am Anfang des Beitrags entnehmen könnt...

Nummer 5: Die Marienkapelle in Ellmau

© Mathäus Gartner

Hier kommt unser Tipp für alle, die nicht so weit gehen wollen/können oder auch wenns schon knapp wird mit dem Sonneruntergang: Die Marienkapelle in Ellmau. Direkt über dem Kapellenpark gelegen, ist sie in einem gut 15-minütigen Spaziergang vom Dorf aus zu erreichen. Auch für Familien empfiehlt sich dieser "Foto-Spot", denn im Kapellenpark gibts einen wunderbaren Spielplatz für Kinder.

Theresa Aigner

Als gelernte Journalistin freut sich die nunmehrige Presse-Verantwortliche der Region Wilder Kaiser immer, wenn sie einen Beitrag für unseren Blog gestalten darf. Egal ob Bergsport, Kulinarik, Politik oder Kultur – diese Frau hat zu jedem Thema tausend Fragen und stellt sie schon mal in einer Geschwindigkeit, dass ihren Gesprächspartner*innen hören und sehen vergeht. Nur gut, dass Theresa die vielen Gespräche mit interessanten Menschen aus der Region am liebsten schriftlich dokumentiert – und hier genug Platz zum Teilen hat.

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