Das Kaisergebirge

Naturschutzgebiet im Osten Tirols

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Das Kaisergebirge

Naturschutzgebiet im Osten Tirols

Wilder Kaiser? Zahmer Kaiser? Oder doch Kaisergebirge? Bei dieser kaiserlichen Begriffsflut kann man schon mal durcheinander kommen. Im Grunde ist es aber ganz einfach: Der Gebirgszug „Wilder Kaiser“, dem auch die Region rund um die vier Kaiser-Orte Ellmau, Going, Scheffau und Söll, seinen Namen verdankt, bildet gemeinsam mit dem „Zahmen Kaiser“ das „Kaisergebirge“.

Das Naturschutzgebiet Kaisergebirge, das sämtliche Gipfel des Wilden und Zahmen Kaisers umfasst, erstreckt sich auf eine Größe von 102 Quadratkilometern. Es existiert eine einzige, künstliche Aufstiegshilfe - der Kaiserlift Kufstein, der auf das Brentenjoch im wunderschönen Kaisertal führt. Weitere Liftprojekte wurden wegen des Naturschutz nicht realisiert. Das ist auch gar nicht nötig: Mit dem vollerschlossenen Skigebiet SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, das sich quasi „gegenüber“ des Wilden Kaisers, auf den sanften Grashügeln der Kitzbüheler Alpen befindet, finden Ski-Fans eine perfekte Pisten-Infrastruktur. Während man dabei stets die unberührte Natur des Wilden Kaisers auf der anderen Seite im Blick hat.

Wussten Sie, dass...

...die Region Wilder Kaiser mehrfach für Ihr Wanderwegenetz ausgezeichnet wurde?

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Aktivitäten

im Kaisergebirge

Das Kaisergebirge ist bei Wanderern, Kletterern, Naturliebhabern und Sommerfrischlern gleichermaßen beliebt - denn hier gibt die Natur den Ton an, der Mensch ist seit jeher nur zu Gast. Das wäre möglicherweise anders, wäre das Kaisergebirge nicht schon seit den 1960er Jahren ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet.

Wanderung durch das Kaisertal

Einer von Österreichs schönsten Plätzen - das Kaisertal - ist sowohl zu Fuß über 282 Stufen oder etwas gemütlicher mit dem Kaiserlift erreichbar. Im Tal angekommen erwartet Sie eine unberührte Naturlandschaft, kulinarische Erlebnisse, urige Almhütten sowie traditionelle Berggasthöfe. Weitere Wanderungen im Kaisertal finden Sie auch hier.

Zum Wandertipp

Fauna und Flora

Und wer sich mehr für Pflanzen und Tiere als für schroffe Gipfel interessiert, wird im Naturschutzgebiet Kaisergebirge ebenfalls staunen: Rund 940 Blütenpflanzen, 38 Farnarten und über 400 Moosarten lassen sich finden. Die Wälder sind größtenteils Mischwälder, bestehend aus Buchen, Weiß-Tannen und Fichten. Dazu kommen Eschen, Bergahorn, Erlen in höheren Lagen, noch weiter oben gesellen sich dann noch Latschen oder der rosa Almrausch dazu.

In dieser Höhe trifft man dann typischerweise auch Gämsen - wer genau schaut entdeckt vielleicht auch mal eine Schneemaus oder einen Schneehasen. Weiter unten lassen sich aber auch sehr ausgefallene Tiere entdecken: Als Produkt eiszeitlicher Prozesse finden sich im Kaisergebirge eine Reihe seltener wirbelloser Tiere, etwa ein spezielle Regenwurm sowie seltene Schnecken- und Spinnenarten. Typische Wirbeltiere, die man im Kaisergebirge antrifft, sind Alpen- und Feuersalamander, Schlingnattern, Kreuzottern, Siebenschläfer, Hasel- und Rötelmäuse. Und wer sich bei so manchem Vogelsang fragt, wer das wohl sein könnte: Von der Felsenschwalbe bis zum Steinadler ist die ganze Vogelschar dabei.

Kaisergeschichten | Blog

Von Gipfelkreuzen und Gipfelbüchern

Von Gipfelkreuzen und Gipfelbüchern
Gebhard Bendler25.07.2017Von Gipfelkreuzen und GipfelbüchernDer Alpinist bemühte sich von Beginn an, seinen Aufstieg, seine Leistung zu dokumentieren und zu kommunizieren. Er wollte der Nachwelt einen Beweis seines Da(gewesen)seins liefern – wobei es im Kaisergebirge und auch anderswo zuerst fast ausschließlich Männer waren, die in den kleinen Vereinszirkeln nach sozialer Anerkennung für ihre alpinen „Eroberungen“ und ihre Abenteuer strebten; sie wollten sie als Heldentaten gefeiert wissen.
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