Wilder Kaiser

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Moore am Wilden Kaiser

Moor & more Erlebniswelt am Wilden Kaiser

Die renaturierte Moorlandschaft "Moor & More" verbindet auf unterhaltsame Weise das Erleben unberührter Natur mit spannenden Informationen zu seltener Flora und Fauna.

An den Südhängen des Wilden Kaisers liegt ein kleines, fast in Vergessenheit geratenes Bergmoor. Mit viel Gespür für die Natur und ihre Besucher wurden hier im Gebiet von Ellmau, Going und St. Johann in Tirol Erlebnispfade angelegt und Wanderrouten geschaffen. Unter dem Motto "Moor & more" entstand so ein "Klassenzimmer im Freien" mit Thementafeln für die Botanik-Exkursion auf eigene Faust. Noch spannender und lohnender ist es aber, an einer geführten Moorwanderung teilzunehmen.

Familienwanderung ins Ellmauer Moor

Diese Wanderung für die ganze Familie ist nicht nur ein Naturerlebnis sondern zugleich ein Abenteuer. Moorführerin Silvana zeigt fleischfressende Pflanzen und seltene Tiere, die es nur im Moorgebiet zu sehen gibt. Danach werden über offenem Feuer Würstchen gegrillt und auf dem Rückweg

Die Moore des Wilden Kaisers

Das Kaisergebirge erstreckt sich auf einer Länge von über 14 Kilometern und ist Heimat hochsensibler Lebensräume. Dazu zählen auch die Moore wie das Hüttlmoos, Windwehenmoos und Steinbichlwaldmoor. Sie alle sind "Überbleibsel" der letzten Eiszeit und bieten zwischen Fichten, Kiefern und Latschen, Birken und Buchenwäldern einen intakten Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten.

Einzigartiges Moorerlebnis

Wer in Begleitung speziell ausgebildeter Moorführer bei der Familienwanderung "Erlebnis Moor" von Ellmau aus auf das Hochplateau der Biedringer Platte gelangt, erfährt auf dem Weg in die Naturoase auf spielerische Weise - etwa beim Moor-Memory- allerhand Hintergrundinfo und Wissenswertes zu den unterschiedlichen Bewohnern des Moores und seiner Geschichte. Ebenso sorgt die geführte Goinger Moorwanderung in die Feuchtgebiete zu Füßen des Kaisergebirges für unterhaltsamen Bio-Unterricht an frischer Luft.

Rund um die Kaiser-Moore gibt es auch zwei Wanderrouten, die besonders Kindern und Jugendlichen mit Rätselheft und Themenstationen die Natur näher bringen wollen. Bester Ausgangspunkt für die "Rocky Runde" ist der Parkplatz des Badesees Going und für die "Törfchenrunde" startet man am Spielplatz beim Gasthof Römerhof in St. Johann.

Die Landschaft des Bergmoors mit ihren blühenden Wollgräsern im Frühsommer, dem roten Buntsandstein des Geländes und den Libellen und Schmetterlingen übt eine ganz besondere Faszination auf ihre Besucher aus.

Wandern mit Kind

Wandern mit Kind
Wandern mit Kind

Neben der Bewegung an der frischen Luft ist es vor allem die Natur, die das Wandern so unvergleichlich schön macht. Damit Sie mit Ihrem Nachwuchs davon profitieren können, gibt es am Wilden Kaiser spezielle Angebote für das Wandern mit Kind.

In einem Land vor unserer Zeit

Einst waren die Alpen von einem kilometerdicken Eispanzer bedeckt, nur die höchsten Berggipfel – man sie Nunatak – ragten heraus. Mit der zunehmenden Erderwärmung schmolzen die Eismassen dahin und vor ca. 10 000 Jahren war Tirol eisfrei. Nun wurde sichtbar, was Jahrtausende unter dem Eispanzer verborgen lag. In dem Mulden, die der Gletscher ausgeschürft hatte, bleiben Seen, Teiche und Tümpel zurück. Zu dieser Zeit begannen auch die Moore zu entstehen, denn Pflanzen begannen zu wachsen, abzusterben und so entstanden über Jahrtausende die Moore. Eine Landschaft bizarr und faszinierend, sagenumwoben und geheimnisvoll. Rundum den Wilden Kaiser entstanden viele kleine Moore, die nun seit 2013 zu den Ramsar Schutzgebieten zählen.

Aber was ist ein Ramsar Schutzgebiet?

1971 wurde der Vertrag zum weltweiten Schutz der Feuchtgebiete in Ramsar, einer Stadt im Iran unterzeichnet. Österreich nominierte 1983 die ersten Gebiete. Wie überall auf der Welt wurde der Wert der Moore lange Zeit nicht geschätzt. Die sogenannten „Sauren Wiesen“ wurden trockengelegt und Futterwiesen und Wälder daraus gemacht, denn diese Art der Bewirtschaftung brachte mehr. Torf wurde außerdem als günstiges Heizmaterial verwendet. Aber in manchen Regionen ist ein Umdenken erfolgt und der Wert der Moore für uns alle erkann. So wurde 2009 die „Moor Allianz in den Alpen“ gegründet, zu der Moore in Bayern, Salzburg (Pass Thurn) und Tirol (Walchsee, Ellmau, St. Johann und Going) gehören. Zusammen mit den Bundesforsten wurden um den Wilden Kaiser die Moor und more Erlebniswelten errichtet und 2012 fertiggestellt, . wie die Naturpädagogin und Moorführerin Elfriede erzählt. Mit diesen Erlebniswelten will man die Bedeutung der Moore den Besuchern näher bringen, Es wurde aber auch viel zum Schutze der Moore getan, so wurde z. B. das Hüttlingmoos renaturiert. Dies war ein ehemaliges Moor, aus dem bereits ein Wald gemacht wurde. Im Zuge der Renaturierung wurden die Bäume gefällt und mit Pferden zur Schonung des Bodens aus dem Wald entfernt. Das Wasser wurde mittels Dämmen aus Lärchenholz aufgestaut, damit die Umgebung wieder vernässen kann. So kann im Laufe Jahrzehnte schön langsam wieder ein Moor werden. Langsam geht alles im Moor! So braucht es 1000 Jahre, damit die Torfschichtum um 1m höher wird.

Aber warum sind Moore so wichtig?

Die Hauptpflanze der Moore ist das Torfmoos. Dieses wächst unendlich in die Höhe, stirbt unterirdisch ab, es bildet den Hauptbestandteil des Torfes. Das Torfmoos kann das bis zu 30ig fache des Eigengewichtes an Wasser aufnehmen, das Moor ist also ein ganz wichtiger Wasserspeicher. Dieses gespeicherte Wasser wird langsam an die Umgebung abgegeben. Dies ist besonders bei Starkniederschlägen und "Hochwettern" im Alpenraum essentiell. Eine ganz wichtige Aufgabe der Moore ist auch die Speicherung von CO2 .Nur drei Prozen der weltweiten Landfläche sind mit Mooren bedeckt, diese allerdings speichern doppelt soviel Kohlendioxid wie alle Wälder zusammen. Da im Moor kaum Sauerstoff vorhanden ist, wird organisches Material nicht zersetzt. Somit bleiben die Blütenpollen erhalten, die ein wichtiger Indikator für die Wissenschaft sind. So kann man anhand dieser Pollen feststellen, wie eine Landschaft zu bestimmten Zeiten ausgeschaut hat, Auch allerhand Lebewesen kann man im Moor finden, denn auch sie werden konserviert.

Was ist so faszinierend an einer Moorlandschaft?

Es braucht das genaue Hinschauen, um die wahre Schönheit eines Moores wahrzunehmen! Alles wächst eher klein, denn der nährstoffarme und nasse Boden lässt nichts Großgewachsenes zu. Zu jeder Jahreszeit hat das Moor ein anderes Farbenkleid. Besonders farbenprächtig ist es im Herbst. Da stülpt sich das Moor sein goldenes Kleid über. Das Pfeifengras, das früher für das Putzen von Tabakpfeifen und Flöten verwendet wurde, ist hauptverantwortlich für die schöne Färbung – wechselt es doch seine Farbe zu einem schimmernden Gelb.

Bei einer geführten Wanderung mit Elfriede kann man noch viel mehr Geheimnisse des Moores entdecken. Ausgerüstet mit selbstgebasteltem Casher, Lupe und Döschen gehen kleine Abenteurer auf Entdeckungsreise. Beim den Hüttlingteichen kann man nach Wassertieren suchen. Man weiß nie genau, was man so alles an Land und im Wasser finden kann. Da kann man Schnuck, die Libelle herumschwirrend treffen, oder im Wasser Libellenlarven, Köcherfliegenlarven im „Pyjama“, die gefräßigen Larven der Gelbrandkäfer, und und und, alles wird nicht verraten. Wenn die Gelbbauchunke Kathi in ihrem Refugium ist, dann lässt sie sich gerne von Elfriede fangen und sich genau betrachten. Es ist aber Glückssache, welche Tiere sich fangen lassen. Natülich gibt es immer wieder überraschende Begegnungen. Spannend ist es auf jeden Fall! Aber auch besondere Pflanzen kann man entdecken – z. B. den Sonnentau. Wie alle Pflanzen ist er selbsternährend, das bedeutet dass die Pflanze alles was sie zum Leben benötigt, in Eigenproduktion herstellt. Da die Nährstoffe im Moor allerdings knapp sind und Herr Sonnentau auch ab und zu etwas Nahrhaftes braucht,, hat er sich eine Besonderheit einfallen lassen: An den bis zu 200 beweglichen Fangarmen sondert er einen duftenden, klebrigen Tropfen ab, der Insekten keine Chance lässt. Einmal darauf niedergelassen gibt es kein Entkommen mehr. Das Insekt wird vom Sonnentau verdaut und nur der Chitinpanzer des Insekts bleibt übrig.

Auch eine besondere Beere wächst im Moor – die Moosbeere. Vielen Einheimischen ist gar nicht bekannt, dass es eine „richtige“ Moosbeere gibt, denn in Tirol wird die Heidelbeere Moosbeere genannt. Eines haben beide gemeinsam, sie mögen den saueren Boden des Moores. Allerdings sind die Heidelbeeren viel leichter zu finden als die Moosbeere, sie sich ganz nah an das Torfmoos kuschelt. Aber mehr wird über die richtige Moosbeere nicht verraten, denn es ist besser, das Moor nicht zu betreten. Preiselbeeren sind leichter zu finden schmecken mindestens genau so gut

Wichtig ist Elfriede aber bei jeder ihrer Wanderungen durch das Goinger Hüttlmoos, Jung und Erwachsen zu sensibilisieren und "das Gespür für die Natur" zu wecken. Beim Essen der selbstgepflückten Heidelbeeren, beim Plantschen im Bach. Natur erleben – Natur genießen. Unverfälscht und echt am Fuße des Wilden Kaisers, dort wo die Eiszeit die Natur so geformt hat, wie sie heute ist.

Geführte Familien- Moorwanderung

Geführte Familien- MoorwanderungGeführte Familien- Moorwanderung: Ende Mai bis Anfang Oktober. Jeden Donnerstag von 10:00 bis 16:00 Uhr, Anmeldung im Infobüro Going. Gute Schuhe, Jause und Regenschutz nicht vergessen!

Dieses Erlebniswelten kann mann auf eigene Faust erkunden: Tatsächlich trifft man dort auf drei Zauberwesen: Elfe Törfchen und ihre Gefährten Steinchen und Rocky durch das Torfmoor. Im liebevoll gestalteten Rätselführer stellen sie spannende Fragen und führen auf ihre Weise durch das Moor. Ca. alle 15 Minuten wird mühelos einen Rastplatz an dem man sich ganz bequem die selbst mitgebrachte Jause schmecken lassen kann, erreicht. Aber Achtung: Törfchen und seine Freunde achten penibel darauf, dass Essensreste und Co wieder im eigenen Rucksack verschwinden. Dafür warten an den Südhängen den Wilden Kaisers aufregende Spielstationen wie der "Flying Lighty", das Labyrinth, der Erkundungstrum, ein Geheimweg oder das große Spinnennetz darauf entdeckt zu werden.

Moor & More in Going - Familienmoorwanderung

Das Goinger Moorgebiet ist nicht nur Heimat von geschützten Sumpfpflanzen, sondern dient auch vielen Tieren als Lebensraum. Entecken Sie dieses Naturjuwel zusammen mit unserer qualifizierten Moorführerin und staunen Sie über die kleinen Wunder unserer Natur.

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