Söll Brand

Die Söller Schnapssommeliers bieten ihre hochwertigen Schnäpse ab sofort unter der gemeinsamen Marke „Söll Brand“ an – eine Garantie für Regionalität und eine Liebeserklärung an die Söller Obstkultur.
von Gabriel Eder - 08. Mai 2020
Am 20. September 2025 ist es wieder soweit: Der 46. Almabtrieb in Söll bringt festlich geschmückte Kühe, musikalische Stimmung und kulinarische Genüsse ins Dorf. Ein Fest, das seit Generationen gefeiert wird und jedes Jahr aufs Neue begeistert.
Frühmorgens werden die Kühe festlich „aufgeboscht“ – geschmückt mit bunten Papierrosen, Bändern und großen Glocken. Gemeinsam mit den Sennern machen sie sich auf den Weg von der Alm vorbei am Alpengasthof Hochsöll und der Stöcklalm zurück ins Tal. Schon von weitem kündigt sich die Heimkehr mit Glockenklang und festlicher Stimmung an.
Mit den Gondelbahnen Söll geht es am Almabtriebstag ab 08:45 Uhr nach oben: Dann kann man zuerst das Hexenwasser Söll erleben und dann die Kühe bestaunen.
Im Ortszentrum um ca. 11:30 Uhr angekommen, verwandelt sich Söll in ein fröhliches Festgelände. Die Bundesmusikkapelle spielt auf, Kinder staunen über die prächtigen Tiere, und an den Marktständen locken Köstlichkeiten wie Kiachl, Almkäse und Bauernspeck.
Hier verbinden sich jahrhundertealte Tradition und gemeinsames Feiern – ein Ereignis, das Einheimische und Gäste zusammenschweißt und noch lange in Erinnerung bleibt.
Ein besonderer Blick auf den Almabtrieb eröffnet das neue Plakatmotiv: Die Künstlerin Carina Thaler aus der Wildschönau hat in Acryl den Moment des Glockenumhängens in den frühen Morgenstunden festgehalten. Während Nebelschwaden noch über dem Tal liegen, bereiten sich Heimfahrer und Tiere auf ihren bedeutungsvollen Tag vor.
Das Bild strahlt Ruhe und Ehrfurcht aus – eine künstlerische Hommage an die Tiefe und Ernsthaftigkeit dieses Rituals.
Neben dem Almabtrieb selbst können Besucher vom 15. bis 29. September 2025 im Hexenwasser Hochsöll den „Almherbst“ erleben. Dort stehen bäuerliche Bräuche und das Leben auf der Alm im Mittelpunkt: Gäste können selbst einen „Almboschen“ binden, Butter auf der Simonalm herstellen, Wachskerzen drehen oder frisches Bauernbrot backen. Der Almherbst macht Tradition nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar.
Wer wissen will, was sonst noch in der Almabtriebswoche geboten ist, findet alle Infos hier.