Wenn sie auftaucht, dann richtig: Da braucht’s keine Pauken und Trompeten – da braucht’s nur noch sie: die Quetschn. Ein Instrument, das zum alpenländischen Brauchtum dazugehört, wie die Kirsche auf der Sahne. Und auch wenn sie oft auch unter der Bezeichnung „Steirische“ geführt wird – wir Tiroler lieben die Harmonika noch viel mehr ;-)
Herleitung: Der Name „Quetschn“ kommt wohl nicht von ungefähr: Beim Spielen wird das Instrument nämlich ordentlich zusammengedrückt – also „gequetscht“ – und wieder geöffnet. Und genau so klingt es auch: lebendig, kraftvoll, manchmal ein bisschen wild – aber immer mit ganz viel Gefühl.
Früher wie heute gilt: Wo eine Quetschn ist, dauert’s meist nicht lange, bis jemand zum Singen anfängt. Und noch kürzer, bis jemand zum Tanzen aufsteht.
Ob auf der Alm, beim Fest oder beim Hoangaschtn – die Quetschn bringt die Leute z‘samm. Und manchmal reicht schon ein einziger Ton, damit alle wissen: Jetzt wird’s g’miatlich.
Fazit
Das „Q“ ist selten, aber klangvoll. Mit der Quetschn bringt es Musik, Gemeinschaft und a guate Stimmung in den Dialekt.
Weiter geht’s mit dem R – und dort wird geratscht, gegessen und vielleicht a a bissl g’schimpft ...
Moment mal – ein Berg als Autor? Genau! Der Wilde Kaiser übernimmt hier das Ruder und erzählt aus erster Hand, was in seiner Region los ist. Mit einem Augenzwinkern und jeder Menge Wissen gibt er Einblicke in Natur, Kultur und das Leben rund um seine majestätischen Gipfel. Ob spannende Anekdoten oder interessante Veranstaltungen – der Wilde Kaiser weiß, wovon er spricht. Immer nah dran und immer mit dem richtigen Riecher für spannende Themen! Der "Wilde Kaiser" schreibt also ausschließlich Infoblogs und keine Meinungsartikel.
Uuuuuuund weiter geht’s mit dem „U“, das im im Tirolerischen oft nach Bewegung klingt: umadum, umi, umdraa. Heute geht’s kreuz und quer durchs Dorf, durchs Wohnzimmer – und manchmal auch direkt durcheinander.
Das „L“ klingt sanft, kann aber trotzdem ordentlich treffen: vom kurzen „Lunza“ über den „Loamsiada“ bis zur „Laa“. Heute geht’s um Müdigkeit, Menschentypen und alpine Gefahren – liebevoll, langweilig und a a bissl g’fah-Laa {gefährlich}.
C wie cooles und charmantes Chaos: Weil’s im Tiroler Dialekt kaum echte C-Wörter gibt, widmen wir uns heute besonderen Sprach- und Kultur-Schmankerln – kleinen „Curiositäten“ sozusagen, die zeigen, wie charmant unser Dialekt wirklich ist.