Almabtrieb in Söll

Eine der schönsten Traditionen in Tirol

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Almabtrieb in Söll

Eine der schönsten Traditionen in Tirol

Frühmorgens werden die Kühe festlich "aufgeboscht" - als Symbol und Dank für einen unfallfreien Sommer auf der Alm. Die Senner treiben die Tiere vorbei am Alpengasthof Hochsöll und der Stöcklalm ins Tal. Die Bundesmusikkapelle spielt auf, wenn das Almvieh ab 12 Uhr im Ort eintrifft und in die heimatlichen Ställe zurückkehrt. An den Marktständen gibt es Krapfen, frische Milch, Almkäse, Bauernspeck und duftendes Brot dazu. Die gelungene Heimkehr des Almviehs und der Senner ist jedes Jahr aufs Neue in Söll und der Region Wilder Kaiser ein Fest für alle Sinne.

Bergherbst im Hexenwasser

© Elmar Bichler

Ende September werden in der Region Wilder Kaiser rund um den Almabtrieb einige von Tirols schönsten Traditionen gepflegt. Besonders in der Kaiser-Gemeinde Söll geht es in der Almabtriebswoche am Berg und auch im Tal hoch her.

Zur Erntezeit laden im Hochsöller Hexenwasser dampfende Küchen, gemütliche Stuben und saftige Almwiesen zum Kosten, Genießen, Zuhören, Mitsingen und zur Sennerarbeit ein.

Da können Besucher dann selbst mal die Sense dengeln und das Gras damit mähen, Rechenzähne schlagen oder einen "Almboschen" , also den bunten Kopfschmuck für die Kühe binden.

Nach so viel Kalorienverbrauch liefern Spezialitäten aus der Bauernküche rasch neue Kraft. Während auf der Stöcklalm gemeinsam Bauernbrot gebacken und in der Holzknechtsölde ein traditionelles Almmus verkostet wird, können große und kleine Genießer auf der Simonalm lernen, wie man Brodakrapfen macht oder auf der Hohen Salve ein Kirchtagskiachl probieren. Dazu liefert ein Musikantenhoagascht zünftige Stimmung mit echter Volksmusik.

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