Gregor Staltmaier

von Gregor Staltmaier

Gregor ist ein waschechter Bayer, der im Sommer mit seiner Familie am liebsten seine Heimat Starnberger See oder die Tiroler Berge unsicher macht. Im Winter tauscht der passionierte Skifahrer dann Segel- und Trekkingschuhe gegen Skistiefel. Wie gut, dass er als Angelika Hermann-Meier PR unsere Region betreut und somit schon rein beruflich alle Pisten und jĂ€hrlichen Neuerungen der SkiWelt Wilder Kaiser–Brixental erkunden „muss“.

Mehr ĂŒber Gregor Staltmaier

Best of SkiWelt: Tipps vom Profi

von Gregor Staltmaier -

Toni Aschenwald ist seit 75 Jahren in der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental zu Hause

Er selbst bezeichnet sich als „Ski-Urgestein“ – und in der Tat wird es kaum jemanden geben, der die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental in Tirol lĂ€nger und besser kennt als Toni Aschenwald. Seit mittlerweile 75 Jahren ist der ehemalige HĂŒttenwirt und Skilehrer auf den insgesamt 284 Pistenkilometern unterwegs, allein im vergangenen Winter waren es um die 100 Tage. Wenn der 80-JĂ€hrige nicht gerade ĂŒber die HĂ€nge carvt oder den Kindern in der Skischule Scheffau die ersten SchwĂŒnge beibringt, kehrt er mit seinen alten Freunden vom Skiclub Scheffau ein und diskutiert ĂŒber Neuerungen im Skigebiet, PistenprĂ€parierung und Co. Im Folgenden verrĂ€t Toni, wo die besten HĂŒtten stehen und welche Abfahrten er AnfĂ€ngern oder Könnern empfiehlt. Hier seine Tipps fĂŒr einen perfekten Skitag in einem der grĂ¶ĂŸten und modernsten Wintersportgebiete weltweit.

Die ersten SchwĂŒnge auf der Hohen Salve

„FrĂŒh morgens, direkt zur Liftöffnung um 8 Uhr, ist die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental fĂŒr mich besonders reizvoll: Die Pisten sind frisch gewalzt und die Luft ist besonders klar. Von meinem Wohnort Scheffau inmitten des Skigebiets fahre ich mit der Gondel ĂŒber den Brandstadl, Eiberg und Hochbrixen zur Hohen Salve auf 1.800 Meter und genieße vom Gipfel aus den Blick auf den Wilden Kaiser. Dieses Gebirge ist fĂŒr mich magisch und erscheint jeden Tag in einem anderen Licht. Sobald das Söller Skigebiet etwas belebter wird, ziehe ich weiter Richtung Ellmau und gönne mir drei oder vier Mal die Schmidalm-Abfahrt. Der Schlepplift ist zwar nicht ganz so komfortabel wie die neuen Gondeln, dafĂŒr habe ich die Piste selbst am spĂ€ten Vormittag fast fĂŒr mich allein. Hier trainiere ich auch gerne mal neue Schwungtechniken, die ich in der Skilehrer-Fortbildung gelernt habe.“ (Toni Aschenwald)

Mittagspause auf der Hochschwendt-Sonnenterrasse

„Meine erste Verschnaufpause plane ich spĂ€testens gegen 12 Uhr in Ellmau. HĂ€ufig kehre ich im Berggasthof Hochschwendt an der Schmiedalm Talstation ein, bei schönem Wetter auf der Sonnenterrasse. Dort lasse ich mir von Wirtsfamilie Schweiger deren SpezialitĂ€t, einen Topfenstrudel, servieren. NatĂŒrlich tauschen wir wĂ€hrend des Essens einige Neuigkeiten aus, das gehört doch dazu.“ (Toni Aschenwald)
2016_12_29 Best of SkiWelt Tipps vom Profi Foto 1

Nachmittags auf Scheffaus 'schöne NordhÀnge'

„Frisch gestĂ€rkt begebe ich mich zurĂŒck ins Skigebiet Scheffau mit seinen schönen NordhĂ€ngen. Dort ist der Schnee auch am Nachmittag besonders pulvrig und griffig. Ganz begeistert bin ich von der Moderer-Skiroute, die vom Brandstadl weg in Richtung Talstation Scheffau fĂŒhrt. Sie ist nicht prĂ€pariert und ziemlich steil, also wirklich nur fĂŒr erfahrene Wintersportler geeignet. AnfĂ€ngern empfehle ich dort eher die Umfahrung ĂŒber die Hochlechen-Abfahrt ins Tal. Wenn ich die Strecke zwei oder drei Mal gefahren bin, muss ich erst mal durchschnaufen. Pulver-Garantie gibt es in Scheffau ĂŒbrigens auch auf der Aualm-Abfahrt. Wenn noch Zeit bleibt, liftle ich in das kleine Skigebiet Going ganz im Osten der Ferienregion. Rund um den Astberg ist Entschleunigung angesagt: ideal fĂŒr Familien und fĂŒr alle, die sonnige HĂ€nge schĂ€tzen – und den Blick bis zum KitzbĂŒheler Horn.“ (Toni Aschenwald)
2016_12_29 Best of SkiWelt Tipps vom Profi Foto 2

Zum Ausklang mit Freunden in den Brandstadl

„Bei schönem Wetter gönne ich mir nachmittags einen zweiten Einkehrschwung auf der Sonnenterrasse des Brandstadls an der Bergstation Scheffau. Dort treffe ich auch meine alten Freunde vom Skiclub Scheffau, dessen GrĂŒndungsmitglied ich bin. Wir trinken gemeinsam ein Glaserl, und wennÂŽs besonders nett zugeht, stimmen wir auch ein Lied an. Über frĂŒhere Zeiten sprechen wir natĂŒrlich auch – lieber jedoch ĂŒber die kommenden Skitage.“ (Toni Aschenwald)
Diese Seite mit deinen Freunden teilen
Gregor Staltmaier

Artikel von Gregor Staltmaier

Gregor ist ein waschechter Bayer, der im Sommer mit seiner Familie am liebsten seine Heimat Starnberger See oder die Tiroler Berge unsicher macht. Im Winter tauscht der passionierte Skifahrer dann Segel- und Trekkingschuhe gegen Skistiefel. Wie gut, dass er als Angelika Hermann-Meier PR unsere Region betreut und somit schon rein beruflich alle Pisten und jĂ€hrlichen Neuerungen der SkiWelt Wilder Kaiser–Brixental erkunden „muss“.

Alle Artikel

0 Kommentar(e)

Mehr Kommentare
Noch keine Kommentare zu diesem Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. *Pflichtfelder

Das könnte Dich auch interessieren

10 Dinge, die Du ĂŒber Fronleichnam wissen solltest

10 Dinge, die Du ĂŒber Fronleichnam wissen solltest

Wenn an diesen Tagen rund um den Wilden Kaiser wieder das Kasettl aus dem Schrank geholt und aufgeputzt wird, kann das nur eins bedeuten: Fronleichnam steht vor der TĂŒr.

Kaspressknödel schmecken das ganze Jahr

Kaspressknödel schmecken das ganze Jahr

Kaspressknödel im Sommer? Aber sicher doch! Es muss nicht immer eine Suppe als Beilage dazu sein, Kaspressknödel sind auch mit schönem Blattsalat und KrÀuterdip ein herrliches Gericht im Sommer.

Was schenkt man jemanden zu Weihnachten, der schon alles hat?

Was schenkt man jemanden zu Weihnachten, der schon alles hat?

Wir kennen es alle. Familie und Freunde, die jedes Jahr behaupten, dass sie kein Geschenk wollen. Doch seien wir ehrlich: Wer will schon ohne Geschenk zu einer Weihnachtsfeier erscheinen? Niemand! Doch was schenkt man jemanden, der schon alles hat?