Viktoria Gruber

von Viktoria Gruber

Viktoria hat schon in so einigen StĂ€dten gelebt – in Wien, Salzburg, ZĂŒrich
 doch am wohlsten fĂŒhlt sie sich in ihrer Heimat Tirol. Die naturverbundene UnterlĂ€nderin, die ja eigentlich aus dem Zillertal kommt, trifft man in ihrer Freizeit gerne beim Wandern, Schwimmen oder beim ein oder anderen Dorfabend.

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Das neue Genussladl in Scheffau

Hier im JĂ€gerwirtÂŽs Genussladl in Scheffau dreht sich alles um Gesundheit, Wohlbefinden und vor allem die kleinen (Gaumen-) Freuden im Leben.

Gleich bei der Kirche, ganz in der NĂ€he des Gemeindeamtes in Scheffau, da liegt es, das im Mai 2015 eröffnete Genussladl, und zwar im „Schusterbauer“-Haus. Vor dem Eingang gibt es kreative Sitzmöglichkeiten: Große WeinfĂ€sser dienen als Bartische. Ich kann mir gut vorstellen, hier an einem lauen Sommerabend ganz gemĂŒtlich ein Glas Wein und eine kleine SpezialitĂ€tenplatte zu genießen


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Eine Familie mit Geschmack

Kaum ĂŒber die TĂŒrschwelle begrĂŒĂŸen mich Andreas Salvenmoser und seine Mutter Resi mit einem herzlichen LĂ€cheln. Bei einem gemĂŒtlichen Kaffee erzĂ€hlt mir Andreas, der viel Erfahrung in der gehobenen Gastronomie gesammelt hat, dass er sich schon immer fest vorgenommen hatte mit 30 selbststĂ€ndig zu sein. Diese Rechnung ist 2012 auch aufgegangen: Gemeinsam mit seinem langjĂ€hrigen Partner Martin Schipflinger eröffnete er den allseits beliebten „JĂ€gerwirt“.

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Nostalgie trifft Moderne

„Die Idee fĂŒr das neue Ladl kam relativ spontan bei einem Ausflug, wo Martin und ich zufĂ€llig auf ein SpezialitĂ€tengeschĂ€ft gestoßen sind. Da war klar, dass wir uns fĂŒr Scheffau auch so etwas Ähnliches wĂŒnschen und machten uns auf die Suche nach einer passenden Location im Dorfzentrum.“ Das Schusterbauerhaus, eines der schönsten und Ă€ltesten BauernhĂ€user in Tirol, war schon zu frĂŒheren Zeiten ein Greissler. Heute befindet sich neben der Skischule auch der Theaterstadl in diesem GebĂ€ude. ZunĂ€chst musste das Lokal komplett umgebaut werden. Dabei wurde jedoch fast alles verwertet, was im ursprĂŒnglichen Raum gefunden wurde: Schubladen wurden in Regale umfunktioniert, Kredenzen wieder befĂŒllt und die alte Waage als Deko verwendet – „Möbel-Recycling“ vom Feinsten!

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Probieren geht ĂŒber Studieren

Ein Blick in die Regale verrĂ€t, dass im Genussladl großer Wert auf QualitĂ€tsprodukte von Familienbetrieben gelegt wird. Vieles kommt direkt aus der Region und was es hier nicht gibt, wird mit ein paar Ausnahmen aus Tirol bezogen. „Wir haben uns jeden Betrieb selber angeschaut“, erzĂ€hlt Andreas und zeigt auf die kleinen Aufsteller mit HĂ€ndlerbeschreibung neben den Produkten. Kulinarisch findet man nicht nur Speck, KĂ€se, Schnaps, selbst gebackenes Bauernbrot und Marmeladen, sondern auch saisonales Obst, GewĂŒrzsalze, sowie edle Essige und Öle. Vor dem Kauf kann natĂŒrlich alles probiert werden, daher auch der Name „Genussladl“. Außerdem: „Wer nicht genießen kann wird ungenießbar“, gibt mir Resi noch mit auf den Weg.

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Shopping-Fieber

Hier gibt es aber nicht nur diverse Gaumenfreuden, sondern auch Hautpflegeprodukte, kreative Dekoartikel, trachtige Babymode und vieles mehr. Außerdem bietet das Ladl eine Plattform fĂŒr KĂŒnstler, aktuell dem Holz- und SteinkĂŒnstler Stefan Holzer. Mir haben es vor allem die Zirbenprodukte und die selbstgestrickten Winterhauben angetan. FĂŒr mein nĂ€chstes Last-Minute-Geburtstagsgeschenk (wer kennt das nicht?) werde ich sicherlich mal bei Resi im Genussladl vorbei schauen! Wer es mir gleicht tun oder einfach mal einen gemĂŒtlichen Kaffee, ein schönes Glas Wein und dazu eine Jause mit Speck, KĂ€se, RĂ€ucherforelle und selbstgebackenem Brot genießen möchte, der kann Mittwoch bis Samstag (10-14 Uhr und 16-19 Uhr) sowie an Sonn- und Feiertagen (13-19 Uhr) zu Resi ins Genussladl kommen.

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Viktoria hat schon in so einigen StĂ€dten gelebt – in Wien, Salzburg, ZĂŒrich
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