Sven Schmidt

von Sven Schmidt

Sven, der GroßstĂ€dter aus Frankfurt, ist begeisterter Skifahrer und verbringt seine freie Zeit am liebsten im GrĂŒnen. Seine Frau und die zwei Kids dĂŒrfen dabei natĂŒrlich nicht fehlen. Der erste Urlaub am Wilden Kaiser liegt drei Jahre zurĂŒck. Seitdem sind sie WiederholungstĂ€ter und begeistert von der Naturkulisse, der Gastfreundschaft und dem Familienangebot. Seine Verbundenheit zur Natur möchte er auch an seine Kinder weitergeben. Ganz nach seinem Motto: Wer braucht schon Disneyland, wenn die Natur viel mehr Erlebnisse bietet!

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Reisebericht: Mit der Familie am Wilden Kaiser

von Sven Schmidt -

Die Bergerlebniswelten des Wilden Kaisers mit der ganzen Familie entdecken

„FĂ€hrt der Zug auch schnell?“, fragt Max neugierig, als wir SamstagfrĂŒh in den ICE in Frankfurt einsteigen. „Bestimmt 300 km/h“, versichere ich ihm. Auch Tochter Annika staunt; fĂŒr Kinder mit 5 und 6 Jahren ist Zug fahren noch ein richtiges Highlight. Unsere Koffer hat der GepĂ€cksservice der Deutschen Bahn bereits vor zwei Tagen abgeholt. „Das ist bequemes Reisen“, freut sich meine Frau Hanna. Wir setzen uns in den Familienbereich auf die reservierten PlĂ€tze.

Urlaub mit unseren Kids ab der ersten Minute

Andere Kinder spielen mit den Kinderbetreuern des Zugs, zu denen Max und Annika gleich hinstĂŒrmen. „Ich mag auch malen“, ist die Kleine aufgeregt und schon sind sie in guten HĂ€nden: Wir wagen uns daher alleine kurz ins Bordrestaurant und genießen gemeinsam die flotte Fahrt bis MĂŒnchen. Dort geht’s mit dem EC nach Kufstein und mit dem Bahnhofs-Shuttle weiter nach Ellmau. Ohne GepĂ€ck steigen wir ein, den Kids gefĂ€lltÂŽs, weil Zug fahren ein Abenteuer ist und unser Familienurlaub gleich mit der Anreise beginnt Auf der Terrasse des Familienhotels in Ellmau gönnen wir uns erstmal das Bergpanorama. Die Kleinen springen gleich in den Pool, natĂŒrlich.

2017_04_18 Reisebericht Mit der Familie am Wilden Kaiser Foto 1

Von Hexenwassern und anderen Erlebniswelten

„Warum ist der Bus so gelb?“, will Annika wissen. Von Ellmau am Wilden Kaiser fahren wir mit dem Wanderbus Kaiserjet zur Bergbahn in Söll, wo es mit der Gondel zur Bergerlebniswelt Hexenwasser geht. „Sind die Hexen dort böse?“, scheint sich Max mehr als seine Schwester zu sorgen. „Nur zu schlimmen Kindern“, lacht meine Frau. „Aber das seid ihr ja nicht!“ beruhige ich die Zwei. Zwischen Teichen, BĂ€chen und Hexenbesen verbringen wir gleichmal zwei Stunden. Im Bienentheater staunen die Kids ĂŒber den SchwĂ€nzeltanz der fleißigen Insekten. „Diese Biene liefert gerade frischen Nektar“, erklĂ€rt die nette Betreuerin. „Hunger!“ protestiert Max. Nach einer kleinen Jause wandern wir weiter zum Kirschgarten und zur Hexenstiege. „Ist das das Badezimmer der Hexen?“, fragt Annika, als wir am Hexenschaffelbad vorbei zur MĂŒhle spazieren. Auch die Hexenbetreuerin schmunzelt. Unsere Zwei gehen auf der Stöcklalm Brot backen, wir schmeißen uns auf die Almwiese, bestaunen die KitzbĂŒheler Alpen und suchen den Großglockner, der auch als Hexenberg bekannt ist. „Endlich Berge, endlich Urlaub“, sagt Hanna und umarmt mich. „Mama! Papa!“, stĂŒrmen sie mit duftendem Brot herbei, das wir gleich kosten. Im Hotel zurĂŒck in Ellmau fallen unsere Sprösslinge nach dem Abendessen mĂŒde und zufrieden ins Bett. Hanna und ich genießen am Balkon den Wilden Kaiser im Abendrot und haben kuschelig zweisam noch genug Zeit fĂŒr uns: „Wir sind am Berg bei der Umarmung stehengeblieben“, lacht sie mir leise ins Ohr.

2017_04_18 Reisebericht Mit der Familie am Wilden Kaiser Foto 2

Moor & more zu tun

Auch die nĂ€chsten 4 Tage geht es in den Bergerlebniswelten des Wilden Kaisers heiter weiter: Im „Moor & more“ fĂŒhrt uns MoorfĂŒhrerin Silvana auf einem Rundweg mit Spielstationen durch das sehr seltene Bergmoor. Kobolde, Zauberer und Waldgeister treffen wir am Hartkaiser, auf den es wieder mit einer Gondel geht. Wir hissen die Segel am Jochstuben-Bergsee und erobern die Burg in der KaiserWelt hoch ĂŒber Scheffau. Am letzten Tag wandern wir durch die Rehbachklamm zur Hinterschießlinger Alm, auf der unsere zwei Stadtkinder stundenlang mit Katzen und KĂ€lbern spielen.

Fast jeden Nachmittag lassen wir an einem der Badeseen am Wilden Kaiser ausklingen oder gehen mit den Kindern noch eine kleine Runde im Tal. Selbst ohne Auto sind wir völlig mobil; mit dem Kaiserjet-Bus, der mit GĂ€steCard gratis ist, erreichen wir im Halbstundentakt fast jeden Winkel. Überraschend: das Auto vermissen wir in dieser Woche kein einziges Mal.

2017_04_18 Reisebericht Mit der Familie am Wilden Kaiser Foto 3

Zufrieden nach Hause

Auf der Heimreise mit der Bahn sind Annika und Max von der aufregenden Erlebniswoche mĂŒde. Im ICE von MĂŒnchen nach Frankfurt schlafen sie noch eine Runde, bevor es wieder in den Großstadtdschungel geht. Hanna und ich sind happy: Wir hatten es schön am Wilden Kaiser, den Kids hatÂŽs gefallen und sie flĂŒstert mir noch ins Ohr: „Wir sollten uns öfters Zeit fĂŒr uns selbst nehmen...“

Facts rund um den Familienurlaub am Wilden Kaiser:

  • Anreise: Mit der Bahn in 5h 35 min von Frankfurt bis nach Kufstein, bereits ab € 29. Kinder unter 6 Jahren reisen kostenlos, Kinder unter 15 Jahren fahren mit einem Eltern- oder Großelternteil gratis mit, wenn sie auf der Fahrkarte eingetragen werden. 20 Minuten dauert die Fahrt mit dem Bahnhofs-Shuttle von Kufstein nach Ellmau (€ 14 pro Person und Richtung).
  • Mobil am Wilden Kaiser: Kaiserjet (Bus fĂŒr UrlaubsgĂ€ste kostenlos), Bergtaxi, Regiobusse, REX-Zug
  • Bergbahnen: Der Sommer-Erlebnis-Wanderpass gilt fĂŒr alle 12 im Sommer geöffneten Seilbahnen und ist gleichzeitig das Ticket fĂŒr die 6 Erlebniswelten bei freiem Eintritt. Mit der Wilder Kaiser GĂ€steCard gibt es den Wanderpass ermĂ€ĂŸigt.
  • Erlebniswelten: Kids können sich in den 6 Erlebniswelten des Wilden Kaisers so richtig austoben und werden dort gut betreut. Die Parks leben von den Attraktionen der Region und sind keine Disneylands.
  • Unterkunft: Familienhotels, Pensionen, Bauernhöfe, Ferienwohnungen
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Artikel von Sven Schmidt

Sven, der GroßstĂ€dter aus Frankfurt, ist begeisterter Skifahrer und verbringt seine freie Zeit am liebsten im GrĂŒnen. Seine Frau und die zwei Kids dĂŒrfen dabei natĂŒrlich nicht fehlen. Der erste Urlaub am Wilden Kaiser liegt drei Jahre zurĂŒck. Seitdem sind sie WiederholungstĂ€ter und begeistert von der Naturkulisse, der Gastfreundschaft und dem Familienangebot. Seine Verbundenheit zur Natur möchte er auch an seine Kinder weitergeben. Ganz nach seinem Motto: Wer braucht schon Disneyland, wenn die Natur viel mehr Erlebnisse bietet!

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1 Kommentar(e)

Kiki Voigt

08.01.2019 - 15:37 Uhr

Hallo Sven, wir waren letzten Sommer auch in einem Hotel am Wilden Kaiser. Die Natur dort ist einfach wunderbar. Das Bergmoor hat unseren Kindern auch sehr gut gefallen.

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