Katie Tropper

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Zuh├Âren. Sp├╝ren. Das gro├če Ganze sehen. Eine Welt sichtbar machen. F├╝r und mit Menschen aus der Region.

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Der Herbst - Die goldene Jahreszeit

von Katie Tropper -

5 Gr├╝nde, warum "die Goldene Jahreszeit" die beste Reisezeit ist.

Der Herbst ist bunt. Der Herbst ist grau in grau. Der Herbst ist angenehm k├╝hl. Der Herbst ist das Ende des Sommers. Ob ein erneutes Aufb├Ąumen und zur Schaustellen aller Kr├Ąfte der Natur oder das Gef├╝hl von Abschied, R├╝ckzug, ein in sich kehren. Wof├╝r der Herbst wirklich steht, das ist wohl jedem selbst ├╝berlassen. Wir haben den Herbst unter die Lupe genommen und zeigen, warum gerade der Herist, wie wir ihn am Kaiser nennen, die beste Reisezeit ist:

1. Sonne bis zum Abwinken bei angenehmen Temperaturen

Gerade eben haben wir noch mit gl├╝hendem Kopf und schwitzend im Schatten gesessen und weder Eisw├╝rfel noch das Zuf├Ącheln mit der v├Âllig durchweichten Tageszeitung haben Abhilfe geschaffen. Jetzt, nur zwei Wochen sp├Ąter, l├Ąsst es sich auch wieder in der Sonne aushalten. M├╝ckenplage und Sonnenstich sind wie von Zauberhand verschwunden. Und man traut sich wieder vor 16.00 Uhr aus dem Haus. Herbst ist es, und damit halten angenehm k├╝hle, aber immer noch w├Ąrmende Temperaturen Einzug. Ob der Aufstieg auf die Goinger Halt oder ein wirklich erfrischendes Bad im Badesee, im Herbst kommt auch unser K├Ârper wieder voll auf Touren. Au├čerdem ist der Altweibersommer bekannt f├╝r seine lang anhaltende W├Ąrme- und Sch├Ânwetterperiode und somit dem Sommer um eine Nasenl├Ąnge voraus.

2. Volles Programm bei g├╝nstigem Preis

Nicht nur Eltern schulpflichtiger Kinder gr├╝beln allj├Ąhrlich ├╝ber Saisontabellen. Eines l├Ąsst sich mit Sicherheit voraussagen: Der Preissprung zwischen erster und zweiter Septemberwoche ist gro├č. Wer also etwas Flexibilit├Ąt mitbringt, wird belohnt, denn der Herbst ist schon lange nicht mehr die tote Nachsaisonzeit. Musik, Kulinarik und Kultur wird gro├č geschrieben. Kein Wunder also, dass man im Herist auf so manchen Urtiroler trifft. Im Sommer noch hoch oben auf der Alm, zieht es sie gemeinsam mit Sack und Pack, Kuh und Kalb wieder ins Tal.

FamilienHerbstWochen

FamilienHerbstWochen
FamilienHerbstWochen

Familienfreundliche Sommerverl├Ąngerung zu angenehmen Preisen: Die Bergbahnen laden dich bis Anfang November ein, die BergErlebnisWelten und damit den Herbst am Wilden Kaiser zu genie├čen.

3. Kulinarische H├Âchstleistungen

Tataaa ÔÇô mit gro├čem Stolz pr├Ąsentiert der Herbst seine Fr├╝chte. Nicht ohne Grund wird seit jeher zu dieser Jahreszeit gefeiert und getanzt. Nach getaner Arbeit auf Feld und Hof kann endlich wieder aus dem Vollen gesch├Âpft werden. Nicht nur ├äpfel, Birnen, N├╝sse, Gem├╝se und Getreide sind nun endlich reif, auch der K├Ąse von der Alm hat seine Zeit im Felsenkeller gen├╝tzt, um zur Perfektion zu reifen. Fr├╝her musste sogar die Bierproduktion in den warmen Sommermonaten eingestellt werden und durfte erst zu Michaeli am 29. September wieder aufgenommen werden. Wahrscheinlich kein Zufall, dass genau auf diese Zeit auch das Erntedankfest und die Kulinarikwochen in Scheffau fallen.

4. Meister Lampe und Reineke Fuchs auf Sammeljagd

Schwuppdiwupp, gerade noch da, schon ist's verschwunden. Ab in den Bau. Und nur mehr die rotbraune Lunte ist zu sehen. Doch auf der anderen Seite des Berges pfeift bereits ein Murmeltier fr├Âhlich durch die Z├Ąhne. Der Hirsch r├Âhrt seinem Echo zu und auch Puschel das Eichh├Ârnchen macht letzte Besorgungen. Wenn die Sonne ihre warmen Strahlen auf die Natur ausbreitet, sind auch die Tiere des Waldes putzmunter. Somit machen Wanderer interessante Tierbeobachtungen entlang ihres Weges. Ob G├Ąmse, Dachs oder Fuchs, jetzt sind sie alle unterwegs. Aber Achtung, st├Âren sollte man sie auf keinen Fall, denn sie haben einen wichtigen Auftrag vor dem Winter zu erledigen.

Herbst_Familie_Wilder Kaiser_Peter von Felbert/Reiter

5. Auch ein bisschen Kitsch darf sein

Der Klassiker: Laub in allen erdenklichen Farben, leise zu Boden schwebend, unter den F├╝├čen raschelnd und dazu ein unverwechselbarer, nach Erde duftender Geruch in der Nase. Ja, so einen Herbsttag im Freien zu genie├čen hat schon was. Dazu den tiefblauen Himmel, der beinahe mit dem Schwarz des Kosmos verschwimmt. Fernsicht ├╝ber alle Gipfel und T├Ąler bis zum Gro├čglockner. Schuld daran ist die Inversionswetterlage, also der Wechsel der Luftschichten. Im Herbst erw├Ąrmt sich die Luft in h├Âheren Lagen besser als im Tal. Der Unterschied zwischen schwerer kalter und leichter warmer Schicht ist ausschlaggebend f├╝r die hervorragende Fernsicht. So zeigt sich dann mancher Berg nahe wie nie.

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