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KaiserJet - Wander-Bäder-Bus
Anfahrtsskizze

Sunnseitweg - Familienwanderweg

 

  Sunnseitweg
Länge: 7,5 km
Höhenmeter: 300 m
Schwierigkeit: einfach
Gehzeit: 40 Minuten bis 3 Stunden (abhängig von der Routenwahl)
Stationen: 28
Sunnseitweg
Sunnseitweg

Söll mit der Hohen Salve
Söll mit der Hohen Salve

Söll mit Wildem Kaiser
Söll mit Wildem Kaiser

Moorsee
Moorsee

Sunnseitweg
Sunnseitweg

Blick auf Söll
Blick auf Söll

Familienwanderung
Familienwanderung

Magischer Stein
Magischer Stein

Gemütlich wandern
Gemütlich wandern

1 Gasthof Stallhäusl
In den vergangenen Jahrhunderten haben fleißige Bauern die Bergregionen gerodet und der wilden Natur landwirtschaftlich Kulturen abgerungen. Aus dem einstigen Stall entwickelte sich ein kleiner Bauernhof, der - im Laufe der Jahre erweitert zu einem Gasthaus - heute zu einem beliebten Ausflugsziel geworden ist.

 


2 Kneippbecken Paisslberg
Ein Erfrischungsplatz für die Hände und müden Wandererfüße.

 


3 Söllandlblick
Schon um 1450 soll sich zu Juffing und Umgebung Landesfürstin Margarethe Maultasch gern zur Sommerfrische aufgehalten haben und den herrlichen Ausblick auf ihr schönes Land Tirol, ganz besonders auf das Söllandl genossen haben.

 


4 Besinnungsplatz
Ein idyllischer Ruheplatz mitten im Wald - einladend genug, um die Natur zu belauschen und die "Seele baumeln zu lassen."

 


5 Teich Hinterlengau
Rastplatz direkt unterhalb des "Großen Pölven" an einem kleinen Teich. Schon vor vielen Jahrhunderten wurde im Inneren des Pölvens hochwertige Braunkohle entdeckt und in mühsamer Schwerarbeit zu Tal gebracht. 1836 brach im weitläufigen Stollensystem ein verheerender Brand aus. Er gab dem Pölven den Beinamen "Brennender Berg".

 


6 Vorderlengau
Rastplatz mit herrlicher Aussicht bei einem der ältesten und urigsten Bauernhäuser von Söll. Knapp oberhalb des kleinen Hofes befinden sich seltsam anmutende "Wallgräben", wahrscheinlich die beschaulichen Reste einer mächtigen Anlage, die dem Sölland in längst vergangener Zeit als "Wallburg" Schutz geboten hat.

 


7 Lengauer Kapelle
Die Lengauer Kapelle - ursprünglich dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht - wird 1664 erstmals urkundlich erwähnt, 1727 erfolgte ein großzügiger Umbau zum heutigen Aussehen. Besondere Verehrung genoss die hl. Anna, deren Patrozinium (26. Juli) von der Bevölkerung traditionell alle Jahre festlich begangen wird.

 


8 Marienbrunnen
Der Überlieferung nach soll die Lengauer Kapelle von der Landesfürstin Margarethe Maultasch erbaut worden sein, nachdem sie in schwerer Krankheit durch das hier quellende Heilwasser genesen war.

 


9 Baumhaus Steintal
Rastplatz mit exponierter Aussicht. Am Fuße des Pölvens (was mundartlich "überhängender Fels" bedeutet) liegen die Bauernhöfe Ober- und Untersteintal. In ihrem Namen kommen die freud- und leidvollen Erfahrungen mit der wilden Nautr zum Ausdruck: am 3. Mai 1956 brachte ein gewaltiger Felssturz dem Bauernhof von Obersteintal großes Unheil durch balkonhohe Vermurungen.

 


10 Gasthof Agerhof/ Hotel Alpenschlößl
Seit jeher ist der "Agerhof" bekannt für seine Gastlichkeit, hervorragende Küche und besondere Originalität, die auf diesem alteingesessenen Bauernhof in der Liebe zur Volksmusik, zur Landwirtschaft und zum Tiroler Brauchtum bis heute zum Ausdruck kommen.

 


11 Gasthof Badhaus
Schon um 1850 ist das "Badhaus", dessen Wasserversorgung mit dem heilkräftigen Wasser der Lengauer Kapelle gespeist wird , als reich frequentierte Kuranstalt bekannt. Von weit her kamen Leidtragende, um Genesung zu suchen.

 


12 Reiterhof
Der bekannte Reiterhof, der sich mit seinen "Blondinen" im Haflinger-Gestüt einen Namen gemacht hat, gehört zur Fraktion "Reit", was mit seinem Rodungsnamen auf sehr frühe Besiedlung hinweist. Oberhalb der Fraktion haben sich die Bauern eine Gemeinschaftsalm - die Reiteralm - gerodet, die einst aus zwei großen Fluren bestand.

13 Gasthof Hochfilzer
Im Jahre 1973 errichteter Gasthof mit Aussichtsterrasse.

 


14 Kollerblick
Die früheste Besiedlung von Söll vollzog sich auf der "Sunnseit'n" und die alten Höfe und Fluren vom "Koller" (= Köhler, Kohlenmeiler), auf die man hier einen herrlichen Ausblick genießt, erzählen davon. Das sonnige Areal ließm Früchte und Getreide gut gedeihen. Die Untertanen lieferten durch Jahrhunderte sogar Wein als Zins.

 


15 Der magische Stein
Die Familie Lenz lebt seit dem Jahre 1973 auf dem Ansitz zu "Schönblick". Die 25jährige Verbundenheit würdigte die Familie mit dem "Magischen Stein" - ein monumentales Kunstwerk der heimischen Künstlerin Christine Falbesoner. Der russische Granit stammt aus dem ukrainischen Dokov. (Einweihung war am 20.05.2001)

 


16 Pirchmooser Kapelle
Die nach dem Ortsteil und Bauernhof Pirchmoos beannte Kapelle wurde 1896 erbaut. Statt des üblichen Gnadenbildes befindet sich in ihr eine Imitation der "Grotte von Lourdes".

 


17 Jausenstation Lederer
Mit der Neutrassierung der Bundesstraße (1964) musste das ehemalige Anwesen beim Lederer geschleift und am heutigen Standort neu errichtet werden. Im Namen versteckt sich die Tätigkeit früherer Besitzer, die im Gerben von Fellen und Häuten einen wichtigen Zuerwerb hatten.

 


18 Feldkapelle Grünbichl
Das Denkmal erinnert an die Maitage 1945, wo sich eine kleine Einheit der Deutschen Wehrmacht ein unnötiges Gefecht mit der heranrückenden US-Division lieferte. Dabei wurde der Grünbichlhof in Brand geschossen und der flüchtende Bauernsohn, der nach langem Fronteinsatz schon glücklich heimgekehrt war, tödlich getroffen.

 


19 Erbhof Oberkoller
Ältester Bauernhof (Erbhof) von Söll (erstmals erwähnt im Jahr 1492). Zu alter Zeit hieß der Erbhof "Marolting" und gehörte einem Landadeligen. Seit 1492 wurde er in gleicher Linie vererbt und gemäß dem Familiennamen zu "Koller" umbenannt. Der mit stattlichem Gewölbe versehene Keller des Wohnhauses ist im Volksmund "römisch". Ein Teil des Zuweges ist ind er Überlieferung als Römerweg bekannt.

 


20 Waldlehrpfad/Pflanzgarten/Rastplatz Franzlbänke
Ein Teilstück des Sunnseitweges bildet ein anschauliches Spalier aus über 10 der bekanntesten Baumarten der Region. Mit Kenn- und Schautafeln wird ausführlich der Lebensraum Wald beschrieben. Im Rahmen des naturkundlichen Unterrichts haben Volksschüler im Jahr 2000 einen kleinen Pflanzgarten angelegt. Herrlicher Aussichtsplatz auf den Ort Söll und die Hohe Salve. Am unteren Feldende zeigt sich Frühjahr, zur Schneeschmelze oder nach langer Schlechtwetterperiode eine "Lacke". Sie hat dem kleinen Weiler in alter Zeit den Namen "Moosen" gegeben. Als der Hof für die weichenden Kinder aufgeteilt wurde, bekam der Hof zur oberen Seite den Namen "Obing", der Hof zur rechten Seite den Namen "Enting" und der ursprüngliche Stammhof wurde nach dem Erben "Franzl" genannt.

 


21 Freizeitanlage Franzlhof
Um 1960 hat die Familie Mödlinger auf reizvollem Platz eine Minigolfanlage errichtet, die mit dem legendären "Kaiser-Golf-Turnier" weithin bekannt wurde. Um 1975 wurde die Anlage mit 7 Tennisplätzen erweitert. Der Tennisclub Söll sorgte für sportliche Höhepunkte u.a. in Tirols höchster Spielklasse. Um 1991 entstand auf dem Areal ein großzügig ausgestattetes Gebäude mit Restaurant, Squashhalle, Saunabetrieb, Wellness-Studio, Seminarräumen, Appartements u.a. Ein Campingplatz komplettiert die komfortabel ausgestattete Freizeitanlage Franzlhof.

22 Kriegerdenkmal
Zur Zeit der napoleonischen Feldzüge waren starke Divisionen auf dem Marsch von Salzburg nach Innsbruck, um das Land Tirol in die Knie zu zwingen. Am 13. Mai 1809 stellten sich Schützenkompanien des Söllandls zum Widerstandskampf. Mehr als 300 Schützen starben den Heldentod und fanden im Schnapflwald ihr ewiges Grab.

23 Hotel Alpenpanorama
1953 widmete die Gemeinde Söll das wunderschön gelegene Areal "Sonnbichl" in Bauland um, damit Einheimische günstige Grundstücke für ein Eigenheim erwerben können. Heute ist daraus eine schmucke Siedlung mit zahlreichen Gästebetten geworden. Das Hotel Alpenpanorama - im Jahr 2004 neuerlich großzügig erweitert - zählt dabei zum Inbegriff touristischen Komforts und beispielhafter Gastlichkeit.

24 Sumpfpfad
Nun ist es Zeit für ein erfrischendes Fußbad. Entdecken Sie die erquickende Wirkung des kühlen Moores und erfreuen Sie sich am prickelnden Nass im Trog - inmitten des Schnapflwaldes.

25 Rastplatz Moorsee
Zwei Baumriesen mit stattlichen Laubkronen spenden den passenden Schatten für die gemütliche Rast, für die der Moorsee in unmittelbarer Nähe und der majetätische Wilder Kaiser im Hintergrund eine traumhaufte Kulisse bilden.

26 Moorseeblick
Herrlicher Aussichtsplatz hoch über dem Moorsee. Um 1955 legte die Familie Schellhorn (Rückstegen) mit einfachsten technischen Hilfsmitteln den reizvoll gelegenen See an. Die beschauliche Idylle gefiel Gästen wie Einheimischen und gerne frequentierte man den Moorsee zum Baden, Sonnen und Faulenzen. In dieser Kulisse fühlen sich auch die Angler und Fischer wohl.

27 Gasthof Moorsee
Direkt am Moorsee gelegener Gasthof mit Sonnenterrasse und Liegesteg für die Sonnenhungrigen.

0 Dorfzentrum
Nach erlebnisreicher Wanderung strebt man gerne wieder dem Dorfzentrum zu. Vielleicht auch um einen erreignisreichen Tag mit einem stimmungsvollen Programm ausklingen zu lassen.
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