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Du hast keine Chance, aber nutze sie!
Der Schleierwasserfall: ein gut 60 Meter hoher Felsdom von dessen Mitte aus der kleine Gebirgsbach ungebremst wie ein Regen-Schleier in die Tiefe fällt, gilt als Mekka für Extrem-Kletterer.
Alexander Huber, von dem Reinhold Messner behauptet er wäre der beste aller Felsenkletterer bereicherte den „Schleier“ Ende der 80er Jahre mit etlichen Routen im X und XI Grad und machte das Gebiet damit weltweit führend. So viele Xer Kletterrouten (ca. 150) findet man kaum an einem anderen Platz weltweit! Drum ist der Alex auch so oft am „Schleier“.
Der junge
Guido Unterwurzacher aus Going, Kletterpartner und Freund vom Alex, beschreibt seinen Schleier folgendermaßen: „Der Schleier ist ein zu Stein gewordener Tempel, für eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Jeder erfährt hier seine Grenzen, jeder wächst hier über sich selbst hinaus. Alles was zählt ist der nächste Zug, der nächste Griff. Sämtliche Nebensächlichkeiten fallen von einem ab, während der Wasserfall den heißen Rücken mit einer frischen Prise abkühlt.“
Schleier Wasserfall - Das Kletter-Eldorado am Wilden Kaiser
Der Schleierwasserfall ist in Going, neben dem Wilden Kaiser, der Naturschauplatz schlechthin und wer ihn noch nicht gesehen hat, der sollte dies schleunigst nachholen. Denn der Schleierwasserfall, am Fuße der Maukspitze im Wilden Kaiser, ist ein Mekka für Extrem-Kletterer.
In der Mitte, des gut
60 Meter hohen Felsdoms, fällt ein munterer
Gebirgsbach als Schleier in die Tiefe, um sich dann in einer kleinen Gumpe, welche an heißen Sommertagen durchaus zum baden einlädt, wieder zu sammeln. Es ist auch keine Seltenheit, dass sich an einem schönen Wintertag eine Handvoll Fanatiker finden, welche, fernab vom Pistenrummel, ohne T-Shirt in der Wand hängen. Denn der Schleier lädt das ganze Jahr zum Klettern ein. Auch den Wanderern scheint es zu gefallen, von der kleinen, roten Bank aus dem Treiben der Vertikalakrobaten zuzusehen. Und so wurden auch einige Interessierte schon viele Male zum Probieren überredet. |
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Markus Bendler
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Resisprung
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Alexander Huber
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Schleier 10+
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Schleier Wasserfall
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Stefan Glowacz
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Ende der achtziger Jahre bereicherte der Bayer
Alexander Huber das Klettergebiet mit etlichen schweren Routen in den
Graden 10 und 11, welche das Klettergebiet Schleierwasserfall zum
europaweit Schwierigsten machten. Und so gewann dieser Teil des Wilden Kaisers durch ihn auch enorm an Bekanntheit. In vielen Fachzeitschriften, Büchern und Artikeln wurde der Schleier mit seinen mächtigen Überhängen und dem markanten Wasserfall präsentiert und vorgestellt, was Bergsportbegeisterte aus der ganzen Welt anlockte und weiter anlockt. Klingende Namen, wie die
Huber Brüder, Stefan Fürst, Gerhard Hörhager usw. haben sich hier mit diversen Routen verewigt.
Es gibt an die
150 Kletterrouten und noch einige ungekletterte Projekte, wobei sich die Hauptschwierigkeiten von 7 aufwärts bewegen. An der Felsformation finden sich einige der härtesten Routen Europas und so viele "10er" an einem Platz gibt es wohl selten.
Mittlerweile stehen am Schleier so viele schöne und schwere Routen, dass man nicht mehr weiß wo man anfangen soll und man mag es vielleicht nicht glauben aber es werden noch mehr werden, denn Projekte gibt es auch noch viele. |