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Mit einer Größe von 102 km², einer Seehöhe von 480-2.344 m ist das Kaisergebirge, nach einer Volksbefragung 1961 mit viel Mühe am 29.4.1963 zum Naturschutz Kaisergebirge ernannt worden.
Sinn und Zweck des Naturschutzgebietes ist der Schutz von Pflanzen und Tieren, sowie die Pflege des Landschaftsbildes und der Ruhe. Jagd, Fischerei, land- und forstwirtschaftliche Nutzung, sowie Wildbach- und Lawinenverbauung werden weiterhin durchgeführt.
Neben forstlicher und touristischer Nutzung (wie die Erschließung durch Forstwege; lokale Erosion; Wege- und Steigebau) sind die Immission aus westlich und nördlich gelegten Industriegebieten, die verstärkte Schadstoffbelastung der Inntalautobahn, verstärkter Hausbrand und kalorische Kraftwerke für die Natur- und Umweltprobleme verantwortlich.
Mit dem Bemühen um ein ganzheitliches Erfassen des Naturschutzproblems gehören der Straßenbau, Seilbahnprojekte, Wege- und Steigebau im Naturschutzgebiet der Vergangenheit an.
Am Südhang des Wilden Kaisers befinden sich viele einzigartige, sehenswerte und auch schützenswerte Wald- und Moorgebiete. Im Sommer 2007 entstand in Zusammenarbeit mit den österreichischen Bundesforsten und den Orten Going am Wilden Kaiser und St. Johann in einem mehrjährigen Projekt ein einmaliges Naturerlebnis für Groß und Klein.
Rund um den Gasthof Römerhof und dem Hüttelmoos bestehen seit Jahren 9 verschieden große Moorlandschaften. Seit letztem Jahr werden nun diese teils renaturiert. Zwischen den schon bestehenden Forst- und Wanderwegen wurden im ab dem Jahr 2007 Verbindungswege kinderwagen- und behindertengerecht angelegt, sodass man sowohl von Going als auch St. Johann in diese einzigartige Gegend einsteigen kann. |