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Geschichte des Wilden Kaisers

Der Wilde Kaiser
Der Wilde Kaiser
Die ersten datierten Funde menschlicher Besiedelung im Kaisergebirge reichen 4000 bis 5000 Jahre zurück. Hierbei handelt es sich um Funde von Überresten steinzeitlicher Jäger in der Tischofer Höhle (bei Kufstein). Weitere Funde belegen in der Folge die Anwesenheit bronzezeitlicher Siedler in der Höhle.
 
Mit der Erwerbung der Burg Ebbs und allen dazugehörigen Gütern durch Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahre 1174 ist historisch einwandfrei belegt, dass daher auch der Name für den Gebirgszug kam. Mit „ Wilder“ bezeichnete man früher ein unproduktives nicht anbaufähiges Gebiet. Die Orte an der Südseite übernahmen dann die Patenschaft des Wilden Kaisers, als der Gebirgszug in 3 Teile unterteilt wurde. Die höchsten Erhebungen sind der Ellmauer Halt 2.344m (Ellmauer Kaiser), die Ackerlspitze 2.331m (Goinger Kaiser) und der Treffauer 2.305m (Scheffauer Kaiser).
 
Durch die bizarren Felsformen und die „wilde“ Beschaffenheit des „Kaisers“ entstanden nirgendwo sonst in Tirol so viele Sagen und Märchen als hier bei uns in der Region. Daher stammen auch Namen wie Fleischbank, Totenkirchl oder Teufelskanzel.
Ellmauer Tor
Ellmauer Tor

Hintersteinersee
Hintersteinersee

Ackerlspitze
Ackerlspitze

Maukkante
Maukkante

Ellmauer Halt
Ellmauer Halt

Wiesberg, Sonneck
Wiesberg, Sonneck

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Interaktive Sommerkarte
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Sinn und Zweck des Naturschutzgebietes ist der Schutz von Pflanzen und Tieren, sowie die Pflege des Landschaftsbildes und der Ruhe
Seit 1963 ist das Kaisergebirge mit sämtlichen Gipfeln im Wilden und Zahmen Kaiser Naturschutzgebiet
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